- Détails
- Création : 19 mai 2024
- Mis à jour : 26 septembre 2026
- Publication : 19 mai 2024
- Affichages : 194
Charles CRASSÉ
(Amsterdam, 1852-> 1911)
Jean-Claude SEGUIN
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Antonius Crassé épouse Kathrina Buzian. Descendance :
- Philipp, Charles Crassé (Amsterdam, 25/08/1852-) épouse (Berlin, 21/04/1876) Johanna Gerhard Posner (Hambourg, 12/05/1850-).
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Les origines (1852-1895)
Originaire d'Amsterdam, Charles Crassé figure déjà en bonne place dans des spectacles de music-hall dès les année 1870 en compagnie de sa future épouse Johanna Posner. Les fiançailles du couple sont annoncées dans la presse en 1873.

Kölnische Zeitung, Cologne, dimanche 9 mars 1873, p. 7.
Le couple joue ainsi dans Verlobte [Fiancés] en mars 1873 à Amsterdam et à Hambourg. Les deux artistes, seuls ou en couple, se produisent, en 1874, dans la Ruhr, au Schützenhof-Theater de [Stuttgart], à Vienne où l'on assiste à "Première apparition de l'artiste japonais de l'eau et du feu M. Charles Crassé du Crystal-Palast d'Amsterdam, et de la chanteuse de concert et de lieder Mlle Johanna Posner de la Centralhall de Hambourg."

Frenden-Blatt, Vienne, jeudi 13 janvier 1876, p. 18.
Deux ans plus tard, en janvier 1878, il figure au programme du Grand Café chantant de la capitale autrichienne, puis au Wilheim-Theater de Hambourg.

Aachener Zeitung, Aix-la-Chapelle, dimanche 24 novembre 1878, p. 4.
On retrouve Charles Crassé à Hambourg en 1879, 1880 et 1881.
Pendant quelques années, entre 1901 et 1911, Charles Crassé va devenir impresario de troupes africaines qui vont intervenir dans des "Villages Noirs". C'est le cas lorsque la "Suaheli-Karawane" s'installe à Vienne à l'été 1891 :
(Seltene Gäste) waren es, die gestern zur Mittagsstunde, 16 Köpfe stark, in unserem Bureau eine Visite machten: die Mitglieder der Suahelitruppe, welche sich von heute an im Englischen Garten im Prater produziren wird. Es sind die ersten Suaheli, Bewohner der Sansibarküste Ostafrikas, die ihren Fuß nach Europa setzen, geführt durch Herrn Charles Crassé, der die schwarzbraune Negerschaar zu einer längeren Kunstreise engagirt hat. Die Truppe besteht aus sieben Männern, sieben Frauen und zwei Säuglingen und ihre äußere Erscheinung nimmt alles Interesse in Anspruch; die Erwachsenen sind hochgewachsene kraftstrotzende Gestalten von lederbrauner glänzender Hautfarbe, lebhaft, intelligent und gutmüthig. Die beiden kleinen Säuglinge namentlich erwiesen sich äußerst zutraulich und die elektrische Beleuchtung unseres Bureau's machte ihnen so viel Spaß, dass sie sofort mit höchst kräftiger Stimme, leider aber in uns unverständlicher Suahelisprache ihrer Freude in ungetrübtester Weise Ausdruck gaben. Herr Crassé hat im Englischen Garten eine kleine Originalniederlassung errichtet und das Publikum hat da Gelegenheit, die interessanten Fremdlinge, die sich in Tänzen und Gesängen produziren werden, sozusagen an ihrem eigenen häuslichen Herde beobachten zu können. Die Truppe, die erst kürzlich über Triest nach Europa gekommen, hat sich bisher nur in Budapest produzirt und zu ihren ständigen Besuchern zählte dort der bekannte Afrikareisende Graf Teleki, der mit den Suaheli in ihrer Sprache verkehrte.
Neues Wiener Tagblatt, dimanche 2 août 1891, p. 5.
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| 1891-1892 Suaheli-Karawane. Vienne. Autriche-Hongrie | 1891-1892 Suaheli-Karawane. Vienne. Autriche-Hongrie |
| © Clemens Radauer, humanzoos.net | |
En 1894,"La célèbre caravane swahilie, dirigée par l'explorateur africain M. Charles Crassé, [qui] donne chaque soir ainsi que l'après-midi ses très intéressantes représentations ethnographiques1 à Hambourg
Le cinématographe (1896)
Charles Crassé fait l'acquisition, à l'automne 1896, d'une appareil cinématographique qu'il va exploiter sous le nom d' "Edison Ideal". Il parcourt plusieurs villes austro-hongroises : Maribor, Celje et Ljubljana.
Et après... (1897-1911)
Il poursuit ces activités également aux Pays-Bas en 1901. Charles Crassé continue à présenter des troupes africaines comme des artistes soudanais à Gmunden :
Sudanesen in Gmunden. Ab heute, 3 Uhr nachmittags, gastiert unter Leitung des bekannten Impresarios Herrn Charles Crassé eine aus 25 Personen, Männern, Frauen und jungen Mädchen im Alter von 14 bis 18 Jahren bestehende „Sudanesen-Truppe" aus der Gegend des oberen Nil, im großen Saale der Wunderburg. Die Vorführungen, bestehend aus Tänzen, Kämpfen und Gesängen, dauern durch fünf Tage, einschließlich Samstag, ununterbrochen von 3 Uhr nachmittags bis 9 Uhr abends. Ueber die Art der Darbietungen, die sich in der gesamten großen Presse Deutschlands und Oesterreichs des ungeteilten Lobes erfreuen, schreibt beispielsweise die Grazer Tagespost vom 2. Juli 1911: „Die Truppe der Sudanneger, Männer und Weiber, hat gestern ihr interessantes Gastspiel im Orpheumgarten eröffnet. Auffallend schöne Gestalten zeigen die Männer; sie sind groß und schlank, während die Weiber dicker und kleiner sind. Alle sind nahezu ebenholzschwarz. Die Weiber wirken etwas komisch, weil man ihnen Ruderleibchen und Hausschürzen angezogen hat. Wenn einer oder eine der schwarzen Sippschaft den Mund öffnet, dann blitzt es von weißleuchtenden Zähnen. Die Vorstellung beginnt mit einem kurzen Gebet zu Allah, denn die Sudanesen bekennen sich zur muhamedanischen Religion, dann folgen verschiedene Tänze, darunter ein Brautwerbe-, ein Liebes- und ein Lanzenspieltanz. Die Tänze bestehen größtenteils in rhythmischem Hüpfen nach Beckenschlägen und sind von einer Art Gesang begleitet. Die Vorführungen, die durch einen kurzen Vortrag erläutert werden, sind jedenfalls interessant.
Gmundner Wochenblatt, Gmunden, mardi 29 août 1911, p. 4.
En 1910, Charles Crassé ouvre à Graz un café hollandais qui attire du monde :
Eine schöne, vielen willkommene Neuerung hat wieder Graz erhalten. In der Raubergasse Nr. 20, Joanneumring, im eleganten Neubau des Herrn Architekten und Stadtbaumeisters Franz Fuchs, hat Herr Charles Crassé aus Amsterdam ein schönes original-holländisches Café errichtet, welches sich bereits eines sehr guten Besuches erfreut. Das Lokal ist elegant, in holländischem Stil ausgestattet und ist von 6 Uhr früh bis (vorläufig) 11 Uhr nachts geöffnet. Wie wir uns überzeugt haben, wird wirklich nur das Beste preiswert geboten. Frau Crassé mit ihrem lieblreizenden hübschen Töchterchen, beide in ihrem Nationalkostüm (einer Amsterdamer Bürgersfrau), machen in liebenswürdiger Weise die Honneurs. Das Verabreichte, sowie Bedienung ist tadellos. Das ganze Lokal macht einen feinen behaglichen Eindruck und ist dem Publikum umsomehr zu empfehlen, als die Preise sehr coulante sind. Bis 10 Uhr vormittags sind überdies ermäßigte Frühstückspreise eingeführt. Dieses Unternehmen ist mit dem auf der Herbstmesse nachgeahmten nicht im Zusammenhange.
Grazer Volksblatt, Graz, samedi 22 octobre 1910, p. 5.
Il est toujours à Graz en 1911.
Sources
KNEŽEVIĆ Srđan, "Prva kinematografska prikazivanja u ljubljani (1896-1900)", Zgodovinski časopis, v. 40, nº 3, 1986, p. 283-290.
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| 24-29/10/1896 | Autriche-Hongrie | Maribor | Th. Götz' Bierhalle | Edison Ideal |
| 03-08/11/1896 | Autriche-Hongrie | Celje | Hôtel du Bœuf Blanc | Edison Ideal |
| 16-26/11/1896 | Autriche-Hongrie | Ljubljana | Hôtel "Stadt Wien" | Edison Ideal |

